Katrin Hohensinner: Schlauer heizen im Gewächshaus
Shownotes
Die besten Mitarbeiter von Katrin Hohensinner sind Hummeln. Die Frutura-Geschäftsführerin erzählt bei Andi Knoll, wie ihr Familienbetrieb mit Thermalwasser aus der Tiefe ganzjährig Gemüse anbaut, und warum sie dafür ein großes unternehmerisches Risiko eingegangen sind. Eine Folge über Mut, Familie und das Gemüse auf unseren Tellern.
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00:00:00: Du wirst sehen, eines Tages haben wir hundert Mitarbeiter.
00:00:02: Ist
00:00:02: es so ein bisschen grösser Wahn im positiven Sinn?
00:00:04: Dass man ganz nach oben greift?
00:00:06: Das war ein Spruch bei uns der auch immer wieder heute noch gilt ist quasi Angst und Geld hatten wir nie.
00:00:13: Was würdest du wenn du jetzt nicht CEO deiner Firma wärst sondern Landwirtschaftsministerin?
00:00:18: Haben Sie die Gefahr übrigens einmal?
00:00:19: Da muss man schon wirklich auch daran glauben dass er Unabhängigkeit, unabhängige Energiequelle an Sinn macht.
00:00:26: Was man tatsächlich dann beim Ukraine-Krieg gesehen hat, mit dem hat keiner rechnen können.
00:00:29: Dass wirklich so was kommt?
00:00:31: Aber da hat man natürlich gleich mal gesehen, was das für ein Wert ist wenn ich meine eigene
00:00:34: Energiequelle habe.
00:00:35: Knoll vermittelt der Podcast bei SPA!
00:00:38: Ihr schaut die neuste Folge, was mich sehr freut nachdem wir immer noch relativ neu sind.
00:00:42: Vielleicht gibt es ja Menschen, die das noch gar nicht wissen dass da jetzt einen sehr interessanten Podcast zum Thema Gesundheit unternehmen.
00:00:48: Vielleicht gerne deswegen uns weiter empfehlen.
00:00:51: Sharen, liken, gerne mit kommentieren Anregungen, Wünsche, Kochrezepte, Gästevorschläge.
00:00:58: Und dann tun wir auch schon wieder!
00:01:01: Ja es ist heiß, habt ihr gemerkt wahrscheinlich und das obwohl noch nicht mal richtig Sommer ist.
00:01:06: Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen.
00:01:10: wie kann man angesichts des Klimawandels die Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit Gemüse- und Obst sicherstellen?
00:01:18: Darüber wollen wir heute reden.
00:01:19: Wie schaut die Landwirtschaft dazukunft aus?
00:01:24: regionalen Dörr-Birnen-Trocknungsanlage einer der größten Gemüseproduktionen des Landes.
00:01:32: Das bespreche ich jetzt mit Katrin Honsina-Häupel.
00:01:36: Hallo!
00:01:36: Christi,
00:01:37: herzlich willkommen!
00:01:38: Danke
00:01:38: für die Einladung!
00:01:40: Geschäftsführerin von Frutura und die Tochter von einem der drei Unternehmensgründer.
00:01:46: Frutur hat man vielleicht schon irgendwo gelesen?
00:01:47: Ich bin mir ganz sicher ihr habt es schon was gegessen von der Katrin Fruttura nicht kennen.
00:01:53: Was ist fruttura?
00:01:56: Frutturra ist ein Familienunternehmen und wir beschäftigen uns mit Obst- und Gemüse.
00:02:00: quer durch, ich sage immer von Apfel bis Zitronengrass findet man alles bei uns.
00:02:05: Bekanntesten sind wir sicher für unsere Blumauautomaten.
00:02:08: also ganz häufig ist Frutturer vielleicht nicht bekannt.
00:02:11: aber wenn ich nachfrage, kennt ihr die Blumaudomaten dann sagen ganz viele ja natürlich diese sind von euch das hat uns eigentlich bekannt gemacht.
00:02:21: blaues Zettel dabei, oder?
00:02:24: Der Tassi da ist ein...
00:02:25: Genau das sind jetzt auch im neuen Design in einem starken blauen Design leicht zu erkennen.
00:02:31: Oder eben auch im Sparbranding mit dem Blumauer Beisatz.
00:02:36: und was eines eurer Hauptpunkte ist ihr habt eine riesengroße Anlage die mit Geothermie beheizt wird.
00:02:43: also es sind riesengrosse Glashäuser.
00:02:45: ich habe euch mal besucht für das Videoformat knallvermittelt.
00:02:52: So stellt man sich das Leben auf den Mars vor.
00:02:54: Die sind alles so überdacht und Menschen rennen auch zum Teil mit so weißen Anzügen herum, damit eben keine Keime hinein gebracht hätten.
00:03:00: Also sehr futuristisch kommt da ein bisschen der Name her Frutura-Futur.
00:03:05: irgendwie die Zukunft?
00:03:07: Ja unsere Eigentümer waren Anfang zweitausend schon sehr innovativ und haben sich tatsächlich gedacht sie machen eine Kombination bei Frutora aus Frucht und Zukunft.
00:03:17: also auch da war die Zukunft schon drinnen
00:03:21: Damit wir dich besser kennenlernen, kurz ganz schnell.
00:03:24: Lieblingsgemüse?
00:03:26: Lieblins Gemüse ist tatsächlich die Tomate.
00:03:28: Bevorzuckt... Also wechselt ein bisschen bei mir.
00:03:31: aktuell bevorzückt eine gelbe
00:03:34: schere Tomate Die Partier wachst natürlich.
00:03:38: Lieblings Obst?
00:03:40: Liebnings Obst würde ich sagen die Banane
00:03:44: Drei-gängige Hänkers Mahlzeit.
00:03:47: Was isst du gerne?
00:03:49: Kürbis Creme Suppe Steak mit Salat und als Nachspeise irgendwas mit Topfen.
00:03:57: Was landet bei dir zu Hause am häufigsten am Teller?
00:04:01: Am häufigsten tatsächlich, würde ich sagen ein Frühstücksjoghurt mit Obst.
00:04:06: Wie muss man sich das überbeucht zuhause vorstellen?
00:04:09: Papa, Tochter eins, Tochter zwei und Sohn alle im Betrieb.
00:04:14: diskutiert ihr zu Weihnachten über die perfekte Tomate oder habt ihr auch andere Themen?
00:04:20: Es ist schon so, dass natürlich die Firma und Familie immer wieder sich vermischt.
00:04:25: Über die perfekte Tomate diskutieren wir vielleicht nicht immer aber eher.
00:04:29: es ist auch häufig so das man einfach über andere Tomaten zum Beispiel diskutiert.
00:04:32: was haben die für einen Unterschied zu uns?
00:04:36: Stimmt das, dass wer im Glashaus sitzt nicht mit Steinen werfen darf?
00:04:41: Ja ich sage der Spruch hat glaube ich durchaus etwas für sich verwende ja immer wieder.
00:04:47: Das heißt nicht, dass ich über all die Retomaten schlechtreden möchte.
00:04:51: Aber es ist durchaus immer wieder ein Geschmacksvergleich interessant!
00:04:54: Ich
00:04:54: glaube ihr habt gar keine Steine im Glashaus oder?
00:04:56: So wie man erinnern kann dort das ist alles sehr... Nein
00:04:59: wir haben keine und versuchen auch nicht damit zu werfen weil uns unser Glas aus wichtig ist.
00:05:02: Ja aber es ist Glas Oder ist das so ein... Nein
00:05:06: das ist Alles Glas, ist alles Sicherheitsglas, ja sehr dünnes Glas Schaut fast nicht, also denkt mal auf das könnte doch vielleicht irgendetwas anderes sein, aber ist tatsächlich Glas.
00:05:15: Entstanden ist das Ganze durch Dörrbierenden-Trocknungsanlage.
00:05:22: Was zum Geir ist eine dörrbenen Trocknisanlage und wie ist daraus ein unglaubliches Reich entstanden?
00:05:31: Ja, das ist wirklich etwas abenteuerlicher Geschichte weil Dörrrbirne sagt jetzt heutzutage viel gar nichts mehr.
00:05:37: Dörhrbirne ist eine getrocknete Birne.
00:05:39: Uns in der Region sagt man auch Kletzen oder die Kernten erkennen es glaube ich auch unter Kletzern ganz stark bei uns im Bölger Tal wo wir herkommen.
00:05:48: Wir haben damals viele Landwirte auch Bienen getrocknet als nebenbei Beruf.
00:05:53: Und wir zu Hause haben auch eine sehr kleine Landwirtschaft gehabt, also eine, wo man schwer im Haupterwerb überleben konnte.
00:06:01: und ja, und Dörrbienen hat es nun schon immer gegeben und dann ist ihm die Idee aufgekommen von meinem Vater und zwei anderen Landwirten anstatt jetzt der Großversuchen mit der Landwirtschaftsjahr großzuwerden was schwierig ist in unserer Region.
00:06:14: Da musste sich gedacht werden vielleicht kann man mit den Dörbieren etwas machen Und sie haben auch voller Motivation gestartet.
00:06:20: Einmal im Jahr in Zelten, oder?
00:06:21: Weil sonst unter dem Jahr...
00:06:23: Ja genau!
00:06:24: Das war damals der Hauptmarkt im Bäckereien oder eben zu Weihnachten also um die Weihnachtszeit im Supermarktregal.
00:06:30: und mit dem haben Sie Follower euphorie gestartet und haben dann tatsächlich als eine große Bäckerei beliefert.
00:06:38: aber eben auch über Zufälle sind die Türbienen irgendwann bei der Spargelandet und so hat eigentlich die Geschichte begonnen.
00:06:47: Was wir zusätzlich bei uns am Bauernhof gehabt haben, waren Zwetschgen.
00:06:51: Also mein Vater hat relativ früh Zwetschen gepflanzt.
00:06:55: als Kind finde man das natürlich nicht so toll weil der hat viel Arbeit mit sich gebracht was er uns die Kindheit und Jugend quasi haben.
00:07:03: Wir haben uns die ganz gut beschäftigt.
00:07:04: Du hattest Brocken müssen und aufsammeln?
00:07:07: Genau, Brocken sehr viel.
00:07:10: Natürlich stellt man es immer auf das Besseres vor.
00:07:13: Mir ist lieber im Freibad das wie man steht in so einer... Zwetschgenreihe, die ewig lang erscheint.
00:07:19: Und die Dörrbinnen und die Zwetschen haben dann eigentlich zu dem geführt was wir sehen.
00:07:25: Mein Vater war damals mit den Vermarkterpreisen nicht glücklich und war halt hochmotiviert, hat sich gedacht naja wenn der spa ist oder wenn er super magt jetzt meine Dörpe kauft vielleicht können doch sicher auch meine zwetschen brauchen.
00:07:36: Ja gesagt getan hat dann tatsächlich Anklang gefunden aber natürlich war unsere Fläche viel zu wenig.
00:07:44: Wie ist eben das Thema gekommen?
00:07:45: Habt ihr weitere Bauern vielleicht auch noch die Zwetschgen liefern können.
00:07:49: Und daraus sind wir eigentlich ins frische Obst- und Gemüsegeschäft gekommen, und dann hat sie Schritt für Schritt die Futur entwickelt wie sie heute da ist.
00:07:58: also nicht geplant war viel Fleisch Mut dabei Engagement und ein Quentchen Glück ja.
00:08:07: Aus steirischer Familienbetrieb.
00:08:10: Der ist tatsächlich einer der größten Obst und Gemüse auch Produzenten des Landes.
00:08:15: Und das macht sie in eine Art und Weise, wo man sagen kann Richtung Nachhaltigkeit Vorzeigemodell – die Geothermie wird ausgenutzt!
00:08:23: Wie kam es dazu?
00:08:25: Hat der Papa versehentlich ein Loch graben, wer einen Pool aushämen wollte?
00:08:28: oder wie ist man drauf gekommen?
00:08:30: Eigentlich machen wir das so.
00:08:31: Ja also wir leben ja in der Thermalregion, also bei uns gibt's.
00:08:35: also ist der Mahlwasser bekannt dass es gibt aber Bis Data wurde es nur zum Baden verwendet.
00:08:40: Und ja, irgendwann kam auch da die Idee von meinem Vater und verdient beiden Eigentümer.
00:08:45: Naja vielleicht kann man doch dieses Wasser für was anderes auch nutzen um etwas zu beheizen?
00:08:53: Dann haben sie die Idee geboren und durchgezogen.
00:08:57: Das war ein Spruch bei uns der auch immer wieder heute noch gilt ist quasi Angst und Geld hatten wir nie.
00:09:04: Wie gesagt, es war wirklich von kleinen Landwirtschaften entstanden.
00:09:11: Es war nicht viel Kapital da oder irgendwie der Gedanke, ein großes Unternehmen zu gründen.
00:09:16: Deshalb haben sie immer relativ mutig vorangehen müssen um überhaupt auf Wachstum zu schaffen.
00:09:21: und das Motto hat auch tatsächlich dann in Bad Blumeau gegolten bei den Geothermie-Bohrungen und den Gewächshäusern.
00:09:29: Und eventuell hat's ... Hat das funktioniert?
00:09:32: Das waren ja Millionen und Millionen, die sich dann die Hand nehmen haben müssen oder?
00:09:36: Genau.
00:09:36: Das waren insgesamt über over sechzig Millionen, denen das Projekt geflossen sind.
00:09:42: Natürlich geht es nicht alles mit Eigenkapital aber eben mit Finanzierungen und was für uns Unternehmen sich immer bekannt war ist einfach ein sparsamer Kurs.
00:09:53: Also sie haben einfach immer sehr gut gewirtschaftet und haben natürlich geschaut wie sie... wie sie das Ganze auf die Beine bringen.
00:10:01: Wir leben in Österreich, das ist gut und es ist schön, wir leben gern da, weil es natürlich in Sachen Genehmigungen und so also bis man sowas auch genehmigt bekommt.
00:10:09: Erstens, dass viele Geld aufstellen und dann das auch machen dürfen... ich nehme an, das war kagmadiwiesen oder?
00:10:17: Nein, leider nicht!
00:10:18: Der Gedanke war natürlich was Positives zu machen, regionales Gemüse zu produzieren und das sind besonders nachhaltige, ohne fossile Energieträger.
00:10:28: Da war der Grundgedanke, wir konnten da was dagegen haben.
00:10:31: Die Realität war dann ein bisschen anders.
00:10:34: Wir hatten sehr langwierige Verfahren, die was insgesamt über sechs Jahre gedauert haben.
00:10:41: Es ist nicht gerade einfach so etwas umzusetzen in Österreich...
00:10:44: Ja, das sind gute Gründe, dass man jetzt nicht einfach baut werloch und plötzlich sinkt der Grundwasserspiegel.
00:10:51: Wenn man sich nicht auskennt, kann ja sein oder?
00:10:56: Das ist seine Annahme.
00:10:57: Natürlich muss man sagen der Grundwasserspiegel ist deutlich höher.
00:11:00: wir haben zweimal auf über dreitausendfünfhundert Meter Tiefe gebaut.
00:11:04: da ist mal weit weg vom Grundwasser aber natürlich immer war also damals war das neu dass man Thermalwasser nutzt zum beheizen von Gewächshäuser und damit eben Gemüse zu produzieren gibt es natürlich viele gab's natürlich vielleicht Ängste und Themen was für uns schwierig war, auch unternehmerisch schwierig geworden ist.
00:11:26: Also ich bin da damals dann in den Jahrzehnteinzehn eingestiegen wie wir da mitten drinnen waren mit dem Thema Bohrungen.
00:11:34: War nicht immer leichte Zeiten aber schlussendlich als durchhalte Vermögen hat uns recht gegeben.
00:11:40: Mut und Geld?
00:11:42: Also Angst und Geld habt ihr keine Ahnung?
00:11:44: Also Mut ist so eine Säule offenbar bei euch in der Familie.
00:11:48: Was würdest du sagen... Größer Warn im positiven Sinn, dass man ganz nach oben greift?
00:11:56: Das würde ich gar nicht sagen.
00:11:58: Größern Warn war nie der Plan dahinter oder die Idee das so was entstehen kann.
00:12:04: Ich kann mich noch erinnern wie wir damals Ende der neunziger Jahre haben ein erstes Firmenschild gehabt.
00:12:11: bei der Einfahrt und ich war total stolz, dass wir jetzt quasi netten Landwirte sind sondern dass wir Firma haben hat es aber noch keine Mitte weiter gar nichts gegeben Und mein Vater Thomas schon, wie es ja nie gedacht hat.
00:12:25: Keine Männer haben gesagt, du wirst zehn eines Tages einmal hundert Mitarbeiter.
00:12:28: Also das war vielleicht noch vorgedacht aber dass wir jemals so eine Größe haben oder auch so ein Erfolg.
00:12:34: Das war gar nicht der Plan.
00:12:36: Ich glaube eher ist es nicht größer geworden sondern für die Sache einzustehen.
00:12:42: Wenn eine Idee da ist hinter der wir stehen können dann wird geschaut, dass man die durchziehen kann.
00:12:49: Ich glaube, wenn man das alles irgendwie geplant hätte da zum größten Gemüseproduzenten in Österreich zu werden.
00:12:55: Das wäre nicht aufgehangen.
00:12:57: Hast du irgendwann einmal einen Moment gehabt wo du dir gedacht hast ah ich werde mal Chefin von diesem Unternehmen?
00:13:04: Gar nicht muss ich wirklich sagen.
00:13:06: also als Kind Jugendlicher habe ich natürlich mitgekommen was es auch heißt selbstständig zum sein und für mich war immer wichtig dass ich meinen eigenen Weg gehe also gar nicht den Plan gehabt ins Unternehmer einzusteigen.
00:13:18: Ich muss sagen, meine Eltern haben immer gesagt, ihr macht eine gute Ausbildung.
00:13:22: Sie selber hatten nicht die Möglichkeit damals mit der Landwirtschaft und aus finanziellen Gründen.
00:13:28: Da war der Weg mehr oder weniger vorgezeichnet und das haben sie uns immer gesagt.
00:13:31: Macht so gute Ausbildungen!
00:13:33: Geht's euren Weg?
00:13:35: Das war für mich auch klar.
00:13:37: Mein erstes Ziel war einmal weg von der Steiermark in die große Stadt nach Wien und studieren.
00:13:43: Ja, wenn man auf einem Berg lebt ... wo man ohne Autor nirgends hinkommt, ist es natürlich dann auch mal schön.
00:13:50: Man sagt kann zu Fuß irgendwas erreichen oder wie auch immer, man ist einfach unabhängiger und ich habe Finanzrechnungs- und Steuerwesen studiert, hab eine kleine, also ein bisschen Leidenschaft für Zahlen und war mir lange gar nicht klar dass ich einfach mit den Familienunternehmern zurückgehe und erst mit der Zeit dann, das ist natürlich als Chance gesehen, dass mein Familienunternehmen übernehmen kann weiterentwickeln kann und sich entfalten kann.
00:14:18: In der Jugend habe ich es eher ein bisschen als Bühne gesehen und dort war die Verantwortung Mitarbeiter usw.
00:14:26: Es war gar nicht klar, dass ich den weggehe muss ehrlich sagen.
00:14:29: Was bist du jetzt?
00:14:30: Bist du Bayern oder Finanz schon gelöse?
00:14:33: Biste du dann eben ins Leiterin?
00:14:36: was schreibst denn eine beim Melle-Zettel im Hotelberuf?
00:14:40: Angestellte!
00:14:40: Ja ich würde sagen, ich bin ein Kombi von Alm aber ich bin tatsächlich seit kurzem wieder... ... ein Privat-Bäuerin.
00:14:48: Ich bin wieder nach Hause, hab zuhause umgebaut und sind jetzt wieder auf die Landwirtschaft gezogen.
00:14:57: Also jetzt wieder kleine Bauern im beruflichen Wirdes sagen ja es ist wirklich eine Kombination.
00:15:02: vor allem ich habe natürlich ganz viel zum tun mit dem landwirtschaftlichen Bereich, mit den Produktionsbereich aber natürlich auch Finanzen.
00:15:09: also das spielt alles zusammen.
00:15:12: Hast
00:15:13: du ein Gewächshaus bei dir Zuhause?
00:15:16: Ich nicht, aber meine Mama tatsächlich.
00:15:19: Ja, ich muss immer ein bisschen schmusseln ja.
00:15:22: Ist natürlich sonst sogar zehn Quadratmeter.
00:15:24: Da
00:15:24: wachsen die weiß ich die besten Tomaten drin, die ich mir vorstellen kann?
00:15:27: Es
00:15:27: ist schwierig würde ich sagen.
00:15:28: also da hat sie hohe Geltorte bei Mutter Stacke Konkurrenz aus Blumen auch.
00:15:32: Definitiv!
00:15:34: Regionalität versus Saisonalität.
00:15:36: Das ist ja das Thema, dass sie bei uns durchzieht.
00:15:39: Jede Woche ist ihr ein anderer interessanter Gast, wo man das durchaus immer mal wieder diskutieren kann.
00:15:45: was ist du wichtiger?
00:15:46: Was ist wichtig?
00:15:47: Regionalität oder Saisonalität?
00:15:50: Ich würde sagen es kommt darauf an die klassische österreichische Antwort.
00:15:56: Regionalität würde ich bevorzugen aber eben nur dann Wenn das Ganze rundherum auch passt, wenn ich eine Saison verlängern kann mit nachhaltigen Energieträgern oder quasi nachhaltig, dann macht es Sinn.
00:16:15: Es macht aber keinen Sinn, wenn die Umwelt schädige dafür, dass sie eine Saison verlänger oder verlege.
00:16:21: Da muss man schon abwägen aus meiner Sicht und würde mich abwählen.
00:16:27: Aber prinzipiell Regionalität hat natürlich noch viele andere Vorteile.
00:16:32: Das heißt jetzt, eine Wertschöpfung in die Region zu haben.
00:16:34: Arbeitsplätze zu schaffen und Versorgungen sicherzustellen in der Region.
00:16:38: Also im Großen und Ganzen würde ich für Regionalität plädieren aber mit gewissen Einschränkungen.
00:16:44: Wir hatten vor drei Wochen hier zu Gast Erich Steckowitsch.
00:16:48: Der sagt, wir sollen einfach nicht ganz höhe Tomaten essen frische Tomaten.
00:16:51: Die kann man ja in den Sonnen... Wenn sie reif sind, kann man sie frisch essen und dann tut man es halt irgendwie einlegen und verpacken.
00:16:59: Was sagst du dem?
00:17:01: Ich würde sagen, es ist ein klares Hennei-Problem.
00:17:05: Weil wenige Konsumenten genau so agieren, dass sie nur das kaufen was die Saison hat.
00:17:13: Er hat natürlich Rechte und unter den Bedienungen.
00:17:17: wenn ich jetzt zum Beispiel mit umweltschädlich Arbeiter mit der Saison verlänge dann bin ich voll bei ihm.
00:17:25: Dann sollte man uns das eher sparen.
00:17:26: Wenn ich aber Wege habe, dass ich das auf nachhaltiger Weise schaffen kann dann spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, eine Saison zu verlängern oder eben ganze Zeit Punkte zu verlegen.
00:17:38: Das Schöne ist als Konsument also wir haben es ja selber in der Hand nicht?
00:17:41: Wir gehen in ein Supermarkt und sehen dort Dinge liegen die in verschiedener Qualität das ganze Jahr gibt oder auch nicht.
00:17:48: und dann kann man ja sagen kauf ich oder kaufe ich nicht.
00:17:52: Wie siehst du das ganz persönlich wenn du einkaufen gehst?
00:17:55: Wo nachschaust Du?
00:17:58: Ich habe natürlich meine Denke geändert, oder schau gezielt auf das, dass ich regional kauf und sehe so alle je nachdem.
00:18:11: Die Frische und die Qualität macht für mich den Unterschied.
00:18:14: Weil sie sieht man sehr optisch, ob es frisches Obst und Gemüse ist oder nicht mehr.
00:18:20: Also noch den Aspekten gehe ich einkaufen.
00:18:24: Was kostet es eigentlich, sage ich jetzt auf eine Tomate hochgerechnet dieser ganze Apparat bei euch.
00:18:30: Diese Geothermie des heißen Wasser das Glashaus die Menschen die das bearbeiten auf das Kilo Tomaten.
00:18:38: wer so setzt zum Beispiel eine Tomat die reif am Feld wächst
00:18:43: Da könnt ihr jetzt wirklich nicht genau sagen.
00:18:46: Du warst auf der WU, was laufst du?
00:18:47: Ja ja!
00:18:48: Ich
00:18:49: geh jetzt aber auch nicht genau zu sagen, was das auf Kilo Tomaten ausmacht.
00:18:53: Natürlich einiges weil eine Geothermie-Bohrung, das hört sich vielleicht leicht an, die Bohrungen haben damals und vor über zehn Jahren haben sie siebzehn Millionen Euro gekostet.
00:19:05: Das heißt, dies aufs Kilo Tomato umzulenken heisst natürlich schon was.
00:19:10: natürlich muss ich ja Laufzeit dahinterlenken.
00:19:12: Das heißt, die Apparatgieautomie ist sehr hohe.
00:19:14: Erst Investitionen, wenn sie funktioniert – Betonung liegt auf wen?
00:19:19: Dann sind die Erhaltungskosten, die laufenden Betriebskosten relativ niedriger.
00:19:24: Da habe ich dann nicht die Kosten wie wenn ich einen Gas in Kubikmeter zahlen müsste.
00:19:30: Aber nur rechnerisch zum Beispiel das zu sagen mache jetzt ein Beheizer mit Geatemie oder mit Gas.
00:19:38: Wirtschaftlich gesehen ist Gas ... die günstigere Variante.
00:19:43: Oder war es in den meisten Jahren die günstegare Variante?
00:19:46: Da muss man schon wirklich auch daran glauben, dass er Unabhängigkeit, unabhängige Energiequelle einen Sinn macht.
00:19:53: was wir tatsächlich dann beim Ukraine Krieg gesehen haben mit dem hat keiner rechnen können das wirklich so etwas kommt.
00:19:58: aber da hat man natürlich gleich mal gesehen was hat das für ein Wert wenn ich meine eigene Energiequelle habe?
00:20:03: Aber insgesamt natürlich die Investitionen sind ordentlich.
00:20:07: Ich muss aber umgekehrt dazu sagen, eine Damate im Freiland kann ich fast nicht mehr produzieren.
00:20:13: Also nicht so dass ich sie quasi im Handel dann geregelt verkaufen kann.
00:20:16: Dazu sind einfach die Wetter extremen oder die Ungleichmäßigkeit ist einfach schon zu stark.
00:20:23: Da ist es dann wichtiger wenn man einen Partner hat wie Spar zum Beispiel der euch eben garantiert das Geld, das ihr investiert habt, dass das auf der anderen Seite wieder reinkommt.
00:20:33: Genau, sonst wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen.
00:20:40: Auch diese lange Periode hindurch an unserer Seite gestanden und hat gesagt sie werden die Ware dann abnehmen weil es ist ja für einen Kunden nicht so einfach wenn sich der Projekt über Jahre verzögert.
00:20:52: Sie brauchen auch ihre Versorgung und das zeichnet sicher die Zusammenarbeit aus dass du immer vertrauen darfst.
00:20:58: Ich
00:21:00: war auch beim Spanien kaufen.
00:21:01: ich habe wie immer hinter mir ein Kastel Mein Speis... Ich sitze heute ein bisschen weiter links.
00:21:09: Richtig umdrehen!
00:21:11: Was nicht mehr?
00:21:12: Zum Beispiel, wenn wir schon die ganze Zeit davon reden von den Tomaten.
00:21:16: Da sind deine Lieblinge drin.
00:21:18: Genau.
00:21:18: Blumauer Chai-Tomatenmix aus der Steiermark.
00:21:23: Die gelben.
00:21:25: Jetzt habe ich gelernt, Tomaten sind ja kein Gemüse, sondern Beeren
00:21:32: oder?
00:21:33: Ja Im engsten Sinne, ja.
00:21:35: Aha doch nicht!
00:21:35: Ich bin
00:21:36: jetzt da nicht die Pokospezialistin dass ich es genau sagen kann aber für mich ist immer noch Gemüse.
00:21:43: Aber wissenschaftlich glaube ich gehören sie zu den Bernern.
00:21:47: Die sind jetzt frisch aus der Verpackung also nicht gewaschen?
00:21:51: Kann man die essen oder würdest du sie waschen?
00:21:53: Nein natürlich kann man die Essen.
00:21:55: Also ich weiß wie wir arbeiten und dann kann man sich ohne schlechten Gewissen essen.
00:22:00: Nicht gesplitzt?
00:22:02: Im Normalfall nicht.
00:22:03: Wir arbeiten sehr stark mit Nützlingen, also bauen eine eigene Nützelingspopulation auf im Gewächshaus die Schädlinge, die Schadensekten fressen.
00:22:10: Also das ist immer ganz wichtig dass wir da die Population im Gleichgewicht halten und wir haben ein eigenes Team, der einen Job ist in den Gewächshäusern unterwegs zu sein und schauen gibt Schädlingen und frühzeitig zu erkennen was muss sich an Nützzlingen einsetzen?
00:22:24: Das ist quasi so die natürliche Schädlingsbekämpfung.
00:22:28: Und Erde ist ja auch keine dran weil es gibt bei euch keine Erde in den Gewächshäusern?
00:22:32: Kommt drauf an, im Bio-Bereich schon.
00:22:35: Im konventionellen Bereich nicht, ja genau.
00:22:37: Also da wachsen die Pflanzen auf einen sogenannten Kokosfasererde-Substrate.
00:22:41: Kokosfarse... Was ist denn noch drin?
00:22:45: Oder anders gesagt, scheinbar braucht ihr eine Pflanze gar keine Erde, dass sie wächst oder?
00:22:50: Naja das ist, also würde ich schon sagen, es kommt natürlich auch ein gewisses Erd gemischt, was sie brauchen für die Wurzelbildung und so.
00:23:00: Aber natürlich sind die Pflanzen in einem Gewächshaus eine andere Produktion, wie es jetzt zu Hause hätte.
00:23:06: Das ist einfach sehr präzise gesteuert was die Pflanze braucht.
00:23:10: Was ist der Vorteil von diesem Subtrat versus Erde?
00:23:15: Der große Vorteil ist quasi dass sie sehr gezielt bewässern kann und zum Beispiel das Wasser was die pflanze nicht aufnimmt wird wieder verarbeitet und wird für die Bewässerung verwendet.
00:23:28: Ich habe damit deutlich geringeren Wasserverbrauch.
00:23:31: Und der andere Vorteil ist, oder je nachdem wie man sieht im Biobereich brauche ich natürlich eine Fruchtfolge.
00:23:36: die Pflanzen wachsen in der Erde und ich kann nicht jedes Jahr Tomaten dort anpflanzen weil es einfach für den Boden nicht gut ist.
00:23:42: also da muss ich einfach ganz stark mit dem Boden arbeiten muss eine andere Pflanzart setzen und mit dem Kokosfaser Erdesubstrat kann eigentlich jedes Jahr wieder Tomaten in dem Gewächserspflanzen.
00:23:55: Also ich hab natürlich diese Frucht folgen nicht.
00:23:57: Das ist da durchaus eine Vorteile.
00:24:02: Würdest du sagen, ist das ein Rezept gegen den Klimawandel?
00:24:05: Zwischen Landwirtschaft in Zeiten von Klimawandeln, dass man so in einer Labor-Situation geht mit dem Pflanzen?
00:24:12: Ich würde es jetzt nicht ganz als Labor Situation sehen aber natürlich zwingt uns der Klimawantel in einen geschützten Anbau für eine Versorgungssicherheit.
00:24:24: Es ist im Freiland oder in unbeheizten Folentunnel einfach nur mehr ganz schwer zu produzieren, weil ich habe die Temperaturschwankungen also dass ich da kontinuierlich quasi Ware ernten kann und der den Konsument zur Verfügung stellen kann.
00:24:38: Das ist fast nicht mehr möglich.
00:24:40: das war vor zwanzig dreißig Jahren vielleicht noch besser möglich ist es heute nicht mehr so.
00:24:45: die geschützte Die geschützte Umgebung ist einfach wichtig für Versorgungssicherheit.
00:24:51: Und auf der anderen Seite muss man auch sagen, in einem Gewächshaus habe ich natürlich auf einen geringen Flächenverbrauch ein relativ hohen Output.
00:24:59: D.h.,
00:25:00: würde es im Freiland machen, würde die selbe Menge, wenn überhaupt produzierbar wird, viel mehr Fläche brauchen.
00:25:06: Das heißt, ich habe aber nur eine Kombination, ich hab weniger Fläche mit dem hohem Output, kann aber die andere Fläche z.B.. ... als Biodiversitätsfläche anlegen und damit wieder nutzen für die Umwelt schaffen.
00:25:19: Also man muss, es ist immer nicht nur quasi eine Antwort richtigen... ... man muss immer das Gesamtsystem sehen.
00:25:24: ja!
00:25:24: Was tut man bei siebenunddreißig Grad?
00:25:26: Vierzehn Grad draußen im Glashaus, da hat sich dann hundert Grad drin, wie macht ihr das?
00:25:32: Ja also... Das ist tatsächlich ein Thema, was wir machen.
00:25:36: Man schadiert zum Beispiel das Glas und man gibt so eine Kalkfarbe drauf die den Sonnenstrahlen ein bisschen reflektiert und mit dem Pflanzen drinnen mit den Blättern die kühlen auch ein bisschen aber realistischerweise schafft man vielleicht fünf Grad weniger wie draußen.
00:25:51: Die Fenster werden geöffnet damit auch entsprechend der Luftzug da ist.
00:25:55: aber mit Außendemperatur muss man arbeiten.
00:25:59: ja
00:26:00: Was sind so die größten Herausforderungen?
00:26:02: Jetzt durch den Klimawandel.
00:26:03: für euch, ganz konkret.
00:26:06: Im geschützten Bereich zum Beispiel ist es tatsächlich so dass einfach die Hitze Tage also die Tage wo wir über über zwanzig Grad Durchschnittstemperatur haben Tag und Nacht quasi Die werden immer mehr.
00:26:18: Also auch bei uns in der Region Bars Blumau Es ist die Durchschnitztemperatur jetzt im Sommer über sechs, sechs.
00:26:23: im Wochen Ist tatsächlich schon fünf oder zwanzi bis sieben zwanziger Grad.
00:26:27: Das heißt übertag und nacht geht die Temperatur im Schnitt nicht drunter Und das ist schon massiv die Stress, natürlich die Pflanzen.
00:26:35: Aber auch bei allen anderen Kulturen diese Extremwette-Ereignisse hat man früher vielleicht alle paar Jahre eines gehabt oder dann ja maximal eines im Jahr und mittlerweile ist es einfach ein laufender Prozess sei's eben Türeperiode was wir jetzt eigentlich wieder haben.
00:26:52: also wir haben gerade in der Steiermark viel weniger Niederschlag wie normal.
00:26:55: Das ist eine Herausforderung für alle Früchte die am Feld wachsen Das heißt jetzt Mais, Weizen und Co.
00:27:01: Auch die leiden natürlich Gras.
00:27:03: Also alles leidet unter dieser Türeperiode ja.
00:27:06: Tut man sich im Graushaus leichter mit dem Kreislauf das Wasser irgendwie einzufangen oder dass nicht so viel
00:27:12: verloren
00:27:12: geht?
00:27:12: Ja, das ist definitiv.
00:27:14: also wir sammeln das ganze Wasser von den Dachflächen in unsere Regenwasserbecken und das nutzt mal zur Bewässerung.
00:27:20: Wir kommen da auch über ein halbes Jahr ohne Regengut aus aber natürlich irgendwann brauchen wir wieder einen Regen.
00:27:27: Also man ist nicht ganz unabhängig.
00:27:29: Wir tun uns vielleicht gewissen Dingen leichter, aber sind trotzdem eben auch von Regen angewiesen oder darauf, dass es nicht durchgehen so heiß ist?
00:27:38: Wenn
00:27:40: wir jetzt irgendwas positive am Klimawandel sehen möchten dann vielleicht das dann so Sachen wie Greif wieder nach hinten.
00:27:49: Ingwer Das ist ein Bio-Ingwa Herkunft Thailand.
00:27:54: Der bei uns ist halt auch wachst, oder?
00:27:56: Genau!
00:27:59: Wenn man den Klimawandel, wenn man was Positives abgewinnen will dann ist es das dass man mittlerweile Kulturen anbauen kann in Österreich die man früher nicht produzieren konnte.
00:28:10: Das heißt da weiß wie sie.
00:28:11: im Langfristig müssen auch wir Bauernproduzenten uns anpassen.
00:28:16: Als Klima müssen wir schauen welche Produkte funktionieren und welche funktionieren nicht mehr.
00:28:21: also gar bei Retomaten müsste man schon mit Sorten arbeiten, die sehr hitze Resistenz sind.
00:28:27: Also eher schon Sorten, die Richtung Spanien und Italien gehen als wie Sorten die in Holland funktionieren.
00:28:32: ja also auch da muss man einfach laufend mit leben und schauen was geht.
00:28:37: es ist jetzt glaube ich mittlerweile auch gibt's schon ganz so relativ viele Oliven-Orme oder Anlagen in der Südsteiermark weil das Klima deshalb mit beeinflusst.
00:28:46: dafür ist halt für andere Produkte deutlich schwieriger zum wachsen.
00:28:49: Es ist eine große Veränderung spürbar.
00:28:51: Im
00:28:51: Gewächshaus kann man natürlich alles anbauen.
00:28:54: Wo macht es Sinn?
00:28:55: Wo macht's gar keinen Sinn, was würdest du sagen?
00:28:58: Was ist da der Gradmesser?
00:28:59: Sinn vor allem bei einjährigen Kulturen, bei mehrjähriger Kultur zum Beispiel wie etwa-Bäume und Steinabsbäume oder wie ich immer.
00:29:08: Da macht das meiner Sicht absolut noch keinen Sinn.
00:29:12: Oder Früchte wo ich extrem an Energie einsatze dann zum Beispiel zusätzlich brauche ja weil wir aus einer Banane einfach durchgehend... wenn man bei dem Preis gerade braucht, das habe ich uns im Internet.
00:29:23: Das macht keinen Sinn.
00:29:26: Man muss schon abwägen und natürlich kann ja so geringen Flächen ein Produkt, welches Produkt kann ich da den bestmöglichen Output schaffen?
00:29:34: Wobei es gibt Grüße an Erich Steckowitsch.
00:29:36: der schaut uns sicher ganz aufmerksam zu und hört uns zu.
00:29:40: die Indiana-Panane hat er gesagt.
00:29:41: Die Winterhaut würde auch bei uns wachsen.
00:29:45: Mit dieser habe ich mich tatsächlich noch nicht in Detail beschäftigt aber sie würde sich erwachsen.
00:29:51: Aber die Banane ist auch das meist nachgefragte Obst im Supermarkt.
00:29:56: Das kann ich mir vorstellen, dass wir das in Österreich keinesfalls abbilden könnten was die Arbeitsart den Nachfrage wäre.
00:30:03: Was kann und muss Österreich tun damit wir unabhängiger werden bei der Lebensmittelproduktion?
00:30:09: Definitiv mal glaube erdoieren oder mehr darauf schauen.
00:30:13: wo sind man eigentlich deutlich unterversorgt in diesen Bereichen?
00:30:17: die Produkte versuchen zu fassieren.
00:30:20: Ganz wichtig ist aber der Konsument.
00:30:23: Wenn er natürlich gezielter österreichischer Produkte kauft und dann wird auch wieder mehr angebaut werden, also es ist so eine Kombination.
00:30:31: Aber wir müssen sicher schauen dass man regional wieder mehr produzieren.
00:30:36: Wo sind wir unterversorgt?
00:30:38: In ganz vielen Bereichen!
00:30:42: Gemüse sind so massiv.
00:30:44: Es gibt eine gewisse Zeit, wo wir im Sommer, wenn die Hausgärten und so weiter sind, sehr gute Versorgung ist, aber das ist eine Periode von vier Wochen im Vergleich zu einem zwaderfünfzig-Wochen.
00:30:54: Eine gute Versorgen haben wir zum Beispiel im Apfelbereich.
00:30:57: Da sind wir gut versorgt.
00:30:58: Da ist natürlich auch ein Obst, dass sie lagern kann, was ich ganzjährig dann essen kann, anders wie Gemüsse, was sich jede Woche nienten muss.
00:31:07: Was würdest du, wenn du jetzt nicht CEO deiner Firma wärst, sondern Landwirtschaftsministerin?
00:31:12: Haben sie dich gefragt übrigens einmal.
00:31:14: Würdest du das machen?
00:31:15: Nein, würde ich noch nicht gefragt.
00:31:19: Ich glaube, wenn man es beobachtet, kann man durchaus weniger Veränderungen durchbringen können als was wir sie im Vorhinein wünschen.
00:31:29: im Unternehmen ist es vielleicht leichter, was zu verändern als in der Politik.
00:31:34: Aber sagen wir du könntest schalten und weiten wie du möchtest?
00:31:37: Was wäre jetzt ganz wichtig?
00:31:38: welche Maßnahmen muss man umsetzen dass wir uns selber besser versorgen können?
00:31:43: regional
00:31:44: Ich würde zum einen viel stärker auf das Thema Biodiversität gehen weil das natürlich eine Grundlage ist die wir alle in der Landwirtschaft benötigen.
00:31:55: In Richtung Bestäubung im.
00:31:56: siebzig Prozent aller unserer Obst- und Gemüsesorten brauchen Bestäuber, um überhaupt das Überhauptflüchtewachsen.
00:32:04: Dann würde ich mir natürlich anschauen, gerade Grünland – also wo muss es wirklich Grünlands sein?
00:32:12: Wo können wir Produkte produzieren?
00:32:14: Muss auch unterscheiden!
00:32:15: Wir haben sehr viele Gebiete, Almen Land und
00:32:17: Co.,
00:32:17: die einfach ganz eingeschränkte Möglichkeiten haben als ich würde.
00:32:20: vielleicht versuchen, gezielter zu unterstützen dort also wo es wie notwendig ist damit wir einfach wieder ein Produktmix hinbekommen.
00:32:31: Weil du das angesprochen hast Biodiversität da gibt's eine schöne Initiative von SPA da seid ihr auch dabei.
00:32:37: Da gibts zum Beispiel ohne Bienen?
00:32:42: Geht nix.
00:32:42: ich hab's BeWild Werteartenschutzpatron Der Bienenrat, der sich darum kümmert, dass so angebaut wird in der Landwirtschaft.
00:32:55: Dass die Biene uns nicht abhandenkommt weil sie ist dieser wichtiger Mitarbeiter von dir oder?
00:33:01: Ja genau es geht nur um die Bienen sondern um sämtliche Bestäuber.
00:33:06: Weil das ein Projekt, das von uns initiiert wurde, was die Spar dankenzwerterweise auch, wo der Spar einfach ein super Partner ist und auf unsere Produkte quasi aus einer Bewaltproduktion kommen, dass das auch quasi ersichtlich ist.
00:33:22: Wie schaut es aus?
00:33:24: Unsere Produzenten die bauen zum Beispiel im Verhältnis zehn zu eins, also zehn Hektar Produktionsfläche machen sie ein Hektarbiodiversitätsfläche.
00:33:32: Biodiversität Fläche ist für uns einfach gesagt kann man sagen eine Blühwiese aber das ist vielleicht schon zu wenig gesagt.
00:33:39: Wir haben einen speziellen Saatgut, das sind genau nur für Österreich entwickelt wurde, das auch heimische Pflanzen beinhaltet.
00:33:47: Auch Pflanzen die vom Aussterben bedroht sind, die sind in dieser Blümischung und wenn man diese Blümischen also das Saat gut verwendet dann schaffe ich ganzjährig eigentlich ein Nahrungs- und Nektarangebot für Insekten.
00:34:02: Das ist natürlich für die Wildbienen ganz wichtig, das sind unsere Hauptbestäuber aber auch für Schmetterlinge, für Niederwild.
00:34:09: es entsteht da ganz eigenes Ein ganz eigener Kosmos, ja.
00:34:14: Und wenn man halt zurückdenkt ist.
00:34:15: also wie ich mich früher erinnern kann, wie viele Schmetterlinge wir zu Hause am Bauernhof hatten und wieviel das ich da jetzt sehe... Also das ist einfach ein Riesenunterschied.
00:34:21: oder auch von den Blüren, vom Blumen die einfach natürlich wachsen, sind einfach ganz viel zurückgegangen.
00:34:28: Das ist aber die Grundlage, die wir brauchen eben für wieder eine nachhaltigere Landwirtschaft.
00:34:37: Tasse Bio-Epfel sechs Stück aus meiner Speis geholt, wo eben die Bienen drauf sind.
00:34:44: Diese zehn zu eins, die Streifen, wo nicht sozusagen angebaut wird, sondern für die Bienena da sind.
00:34:51: Da gibt es ja viele Landwirte, die das stark gibt und das kann ich überhaupt nicht leisten und das bringt nichts.
00:34:56: Und was sagst du den Kritikerinnen und Kritikern dieser zehn zu eines Regel?
00:35:02: Sie sollen's probieren!
00:35:05: Wir haben natürlich auch bei unseren skeptischen Produzenten gehabt.
00:35:08: Ich habe gesagt, es ist doch Fläche, die ich quasi brauche und könnte ja anders nutzen.
00:35:14: Und ganz spannend ist das, dass genau die Produzentin dann z.B.
00:35:16: ein Jahr später gekommen sind und sagen okay sie sehen den Sinn weil es ist für die Schädlinge auch in dem Bereich gut wenn er einfach mehr Insekten hat, mehr Bestäuber hat.
00:35:28: Die Schädlingen werden wieder gegen Spieler und die werden leider... Überall mehr.
00:35:33: Also bringt auch der Klimawandel mit sich, dass wir jetzt einfach ganz andere Schädlinge haben oder immer wieder neue kommen die vorher bei uns nicht heimisch waren.
00:35:40: Und gerade wenn man dieses Insektenleben wieder schafft, schafft man eine ganze Höhe für die Natur und für die Umwelt.
00:35:47: Ich würde sagen diese Grünstreifen-Geschichte funktioniert immer da gibt es keine Ausnahmen und man muss einfach nur probieren.
00:35:53: alle die sagen kann ich mir nicht leisten geht sie nicht aus?
00:35:57: Man muss ein bisschen in die Zukunft denken.
00:36:00: Irgendwann wird es sich ausgehen müssen, wenn ich keine Ertrag mehr habe auf meine Flächen.
00:36:06: Und mit der Biodiversitätsfläche schaffe ich natürlich wieder einen Ruhrahmen.
00:36:10: Auf diesen Flächen speichere langfristig mehr Wasser.
00:36:13: Das hat ganz viele Facetten und man sagt immer, wer trägt irgendwann den Preis für ein Klimawandel?
00:36:21: Also wir werden alle einer gewissen Hinsicht haben aber jetzt vielleicht sagen okay das geht ja schon noch so in zehn Jahren ist die Welt schon wieder anders.
00:36:28: Übrigens schon das dritte Lebensmittel hier aufgebaut würde, ich nass schon die ganze Zeit aber du hast noch nicht mal von deiner Lieblingsdomase gekrostet.
00:36:34: Du kannst ruhig?
00:36:37: Ist ruhig!
00:36:38: Ja ja, wenn man es sagt... Ich halte mich für dich zurück.
00:36:41: Nein, das musst gar nichts.
00:36:42: Musst gar nicht.
00:36:44: Ähm Apfel?
00:36:49: Die sind sehr klein.
00:36:53: Ja, deshalb ist auch sechs Stück Tasse.
00:36:56: Das ist halt ein bisschen natürlich, wenn wir sagen Bio ... Bio ist oft für viele Menschen, erstens ist es teurer.
00:37:02: Zweitens sind sie nicht so groß.
00:37:05: und zum Beispiel die da dieser Apfel hat noch dazu einen braunen Fleck.
00:37:11: Es isst Obst das Flecken hat verkauft ihr schlechter oder?
00:37:15: Darum im Glashaus möglichst ohne Störeinflüsse züchten?
00:37:20: Nein also man hat ja ein Glas aus Herausforderungen sowie auch in Freiland als ein Prinzip bei den Äpfel.
00:37:25: Also es sollte nicht sein dass hier ein schwarzer Punkt oben Also Bioäpfel oder Biopst und Gemüse generell, es ist eigentlich der Anspruch da, dass das gleich aussieht wie konventionelles Obst- und Gemüsse.
00:37:38: Die Größe, das hängt oft mit der Sortierung zusammen.
00:37:41: Es gibt eine große Bioäpfe also da gibt's mittlerweile eigentlich keinen Unterschied mehr.
00:37:46: Da akzeptiert ein Konsument auch kaum Unterschiede.
00:37:49: Dass Bio Ware anders aussehen darf... Das ist eigentlich nicht mehr gegeben.
00:37:54: Aber warum?
00:37:55: Wir sind ja blöd!
00:37:58: Das ist ein ganz kleines, braunes Fleckgeleiter.
00:38:00: Was ist das für biologisch gesehen?
00:38:03: Ich kann jetzt da gar nicht genau sagen...
00:38:05: Wo hat er das her?
00:38:06: Der Kollege Apfel?
00:38:09: Wahrscheinlich in der Schädlingseinfluence während dem Wachstum auch gestochen worden.
00:38:13: Aber ich bin ja relativ sicher, dass da nichts dahinter ist.
00:38:19: Da zieht es nur einen kleinen, braunen Fleck an der Schale.
00:38:24: So du überhaupt nix.
00:38:26: Sind wir wirklich so oder was?
00:38:27: Nein!
00:38:27: Er ist nicht perfekt und nicht schön rund.
00:38:30: Ich würde sagen, ja.
00:38:31: Neunzig Prozent sind so.
00:38:32: Aber das
00:38:33: ist immer schön played oder?
00:38:34: Aber
00:38:34: es gibt natürlich auch Vermarktungsnormen die vorschreiben wie das auszuschauen hat.
00:38:41: Klauserverfechter, dass natürlich Obst und Gemüse wächst natürlich.
00:38:47: Ist genauso gut wenn es den einen oder anderen Fleck hat.
00:38:50: aber das haben glaube ich auch wir alle gemeinsam die Konsumenten auch so hin erzogen.
00:38:55: Dass sowas eigentlich nicht mehr akzeptiert wird oder weniger gekauft wird.
00:38:59: Es gibt die These, dass wenn eine Pflanze eine Verletzung hat das sie dann besser schmeckt weil sich ganz viel Energie in die Heilung dieser Wunder steckt.
00:39:09: Stimmt aber ist natürlich nicht ein System nach dem man arbeiten kann weil es bringt natürlich auch für wenige Epiphyrvenzer sich auf Krankheiten konzentrieren muss.
00:39:20: dann ist natürlich auch viel weniger ertrag da.
00:39:24: Bei euch im Glashaus gibts Wie wird dort das Obst behandelt, damit, ob so ein Gemüse behandelt?
00:39:31: Damit sozusagen gut ausschaut und wächst und einen Ertrag bringt.
00:39:38: Da stecken wirklich viele einzelne Aufgaben dahinter.
00:39:43: Das beginnt zum Beispiel bei der Tomate schon so, also bei der Sortenauswahl.
00:39:48: Wir schauen nicht gezielt auf Sorten die auch einen guten Geschmack bringen.
00:39:53: dann geht es darum, dass ich eine Gleichmäßigkeit schaffe.
00:39:56: Das heißt wir haben sogenannte Blütenzwicker, das heißt die schauen z.B.
00:40:01: je nach Saison nur genau zwölf Früchte auf so einer Riesbesinn.
00:40:06: Wenn man sich wundert warum die immer gleich lang ist ja das ist weil die anderen Blüte entfernt werden und dadurch schaffe ich natürlich eine gleichmäßige Ausreifung Und was ganz wichtig ist auch das Erntestadion.
00:40:18: Dadurch, dass wir regional produzieren und wissen wie lange wir quasi bis in den Supermarkt benötigen, ernten wir unsere Ware sehr reif.
00:40:26: Das heißt, wo anderes Obst- und Gemüse noch auf dem Transportweg ist, so lang hängt das Bums eigentlich noch an der Pflanze.
00:40:33: Dadurch schaffe ich natürlich durch die Reife viel mehr Geschmack als wenn es halt früher runternimmt.
00:40:38: Und das ist für uns auch ein ganz wichtiger Aspekt, dass sie wirklich erst ernten, wenn alle Tomaten wirklich schön rot sind!
00:40:46: Transportwege spielen ja generell eine große Rolle.
00:40:49: Was würdest du sagen, was rentiert sich?
00:40:52: Wie weit darf ein Lkw fahren zum Beispiel der Lkws Spanien.
00:40:55: Der Vollbeladen ist mit relativ reifen Tomaten.
00:40:57: Ist das nicht eigentlich genauso regional wie wenn man so sagen unter großem Aufwand bei uns hier im Winter Tomaten erzeugt?
00:41:07: Ist da nicht scheidesfort einmal in der Woche ein LKWS Spanian-Auffahr mit vielen reifen Tomatoen?
00:41:12: Kommt tatsächlich drauf an!
00:41:15: Prinzipiell würde ich sagen ja, aber wenn ich in Österreich einen Gewächshaushab sowie unseres was mit heißem Thermalwasser beheizt wird dann geht diese Rechnung nicht auf.
00:41:26: Dann bin ich mit der österreichischen Tomate im Winter nachhaltiger wie eben die transportiert der Spanien Wenn ich natürlich ein Gewächsaushab, das sie mit Fosilienergeträgern beheizen, dann wäre tatsächlich vom CO² Fußabdruck die spanische Tomate besser
00:41:44: Weil es gibt nichts Unerfreulicheres als eine unreife Tomate essen, oder?
00:41:48: Ja.
00:41:49: Also tue ich mir wirklich schwer da, das ist ein Reih zu beessen.
00:41:53: Aber natürlich der Transportweg muss denken verspannen sind's halt auch zwei drei Tage Transportweg die zusätzlich einrechnen muss.
00:41:59: Man kann sie nachreifen lassen.
00:42:00: aber die Tomate oder theoretisch?
00:42:02: Ja sie reift auch von selber nach also sie wird dann schon roh, aber den Geschmack kann man sich natürlich nicht aufholen im Vergleich zu einer Tomate die an der Pflanze reift.
00:42:09: Meine Eltern haben immer so, also die noch einen Gartenbetrieb haben.
00:42:13: Die haben dann die letzte Tomatenernte bevor es so richtig kalt geworden ist, die haben sich dann der Papa ins dunke relativ kühle Zimmer gelegt und da sind sie nachgereift aber durchaus auch mit Geschmack finde ich.
00:42:25: Aber er hängt vielleicht, weil die einfach vorher kurz in der frischen Luft und an der Sonne waren?
00:42:32: Also meistens, also prinzipiell schafft man Geschmacks nicht so dass wir ihn so nachbildet.
00:42:38: Wie viel CO² wird eingespart durch diese Geothermie-Produktion?
00:42:43: Wenn man es vergleicht, also unsere Anlage vergleift mit einem Gewächsers in der selben Größe was es durchaus gibt sind es doch knapp achtundzwanzig tausend Tonnen CO².
00:42:52: Das kann man gleichsetzen mit dem Jahresstromverbrauch von dreitausend fünfhundert Haushalten also durchaus eine ganze Menge.
00:42:59: Welche Obst und Gemüsesorten eignen sich besonders für anbauer im Glashaus
00:43:06: Für eine ganze Jahreskultur, also dass ich auch im Winter ernten kann ist es tatsächlich die Tomate.
00:43:11: Sonst natürlich sämtliches Gemüse... Also nicht sämтliches, aber auch Paprika, Gurken eignen sich hervorragend Melanzane.
00:43:21: Aber auch theoretisch auch Erdbeeren.
00:43:24: Also alles was eigentlich so einjährige Kulturen sind, da ist relativ viel möglicher.
00:43:30: Ist du Erdbärm im Dezember?
00:43:34: Ehrlich gesagt nicht!
00:43:35: Weil ich finde, dass sie meistens nicht gut schmecken.
00:43:38: Also da bin ich tatsächlich sehr saisonaler.
00:43:40: Ich finde Erdbeere ist ein so emotionales Thema.
00:43:42: Ich weiß nicht, Erdbehren will man im Sommer und Reife erdbeeren.
00:43:47: Also kauf ich wirklich nicht mehr.
00:43:49: Gibt es ein paar Obst- und Gemüsesorten, wo wir uns wirklich darstellen werden?
00:43:53: die Saisonität?
00:43:54: Nicht in Frage, Spargel zum Beispiel oder zum Beispiel auch eingekauft mit dem Spar... Wassermelone?
00:44:02: Gibt's halt jetzt dann.
00:44:03: Gibt sie Mitte nicht?
00:44:06: Kaum.
00:44:09: Die von euch, aber die für euch?
00:44:12: Kann sein!
00:44:13: Also nicht aus der Eigenproduktion ist sie nicht.
00:44:15: Der Wassermelonen produzieren wir noch nicht, aber kann durchaus sein dass sie logistisch durch unsere Hände gegangen ist.
00:44:20: Ist ja sehr importör sozusagen, importexport.
00:44:25: Wie würde bei uns auch wachsen?
00:44:27: Ja mittlerweile gibt es einiges an Wassermeloon Produktionen.
00:44:30: Das ist nur Freiland-Produktion, die profitiert natürlich auch von den vielen Sonnenstunden, die wir mittlerweile haben ist im Kommen.
00:44:39: Du bist die Herrin über Obst und Gemüse, du hast einen Vater der hat das Unternehmen gegründet, der tut schon auch noch mit?
00:44:46: Genau, der ist sehr aktiv.
00:44:48: Dann gibt es noch deinen Bruder oder deine Schwester.
00:44:50: Lass uns kurz über das Familiengefüge sprechen.
00:44:54: was sind die Vorteile wenn man so ein Unternehmen als Familie führt und leidet.
00:45:00: Es gibt noch zwei andere, die das auch mitgegründet haben aber ihr quasi stets vorn leitet das Unternehmen.
00:45:06: was ist der Vorteil wenn man Familienbetrieb ist?
00:45:09: Ich sage immer die größte Stärke und die größten Schwäche eines Familienunternehmens ist die Familie also hat ganz viele Vorteile.
00:45:18: man hat oft kurze Entscheidungswege man vertraut sich man ist deutlich schneller Man ist vielleicht auch Risiko auf China und ich würde sagen, wirtschaftlich nachhaltiger.
00:45:36: Weil man arbeitet halt nicht nur auf das nächste Top-Ergebnis hin sondern man wird das Unternehmen ja langfristig erhalten.
00:45:42: Natürlich hat der Familie alle Narme Unternehmern.
00:45:45: so wie es überall bei Generationen auch Auffassungsunterschiede gibt, Meinungsunternsiedel muss man natürlich auch mit dem... mit dem arbeiten oder dass vielleicht andere Emotionen im Spiel sind als wenn man nicht verwandt ist.
00:45:59: Gebt mir nichts an, aber worüber habt ihr das letzte Streitgespräch geführt?
00:46:05: Puh!
00:46:05: Streit gesprechnet und nicht wirklich... Ich muss jetzt kurz nachdenken was haben wir diskutiert.
00:46:14: Das ist wirklich eine gute Frage.
00:46:16: Folgt mich auf die Schnelle gar nicht ein
00:46:20: Was du halt, vielleicht magst du es nicht
00:46:23: sagen?
00:46:24: Nein.
00:46:24: Es ist eine überschämte Frage und ich ziehe sie zurück.
00:46:26: Ich
00:46:26: habe jetzt nichts Konkretes im Kopf.
00:46:29: Was jetzt ein Beispiel ist könnte auf die Schnelle wirklich nicht sagen.
00:46:34: Was sind die Nachteile, wenn man als Familie eng in einem Unternehmen ist?
00:46:39: Natürlich.
00:46:40: Privat- und Beruf verschmilzt sehr stark.
00:46:45: Dass man vielleicht andere Emotionen hat also dass wir vielleicht sehr persönlicher Keine Ahnung, ich habe meinen Vater zu mir gesagt okay das passt jetzt nicht.
00:46:56: Fast ist es wahrscheinlich als Tochter also da ist man dann nicht quasi auf Geschäftsführer-Eberdehrer weiß ich's vielleicht als Tochter anders auf oder auch umgekehrt her.
00:47:03: Also spielt glaube schon immer die Emotion mit, dass wie wenn ich wirklich erkläre... Also wenn wir nur der Anführungszeichen jetzt der professionell zusammenarbeitet ja?
00:47:11: Also wenn man diese persönliche Bindung einfach nicht hat, ich glaub' das macht schon den Unterschiede und das kann nicht mal Riesenstärke sein aber kann auch zur Diskussion führen
00:47:20: wenn er dich quasi als Tochter noch immer erzieht und nicht als Geschäftspartnerin sozusagen dir einen Vorschlag macht?
00:47:26: Ich glaube, das gilt in beide Richtungen.
00:47:28: Weil natürlich hin- und wieder sowohl eher vermischt auf familiäre Themen.
00:47:33: Aber wir haben sich am Anfang ein bisschen auch gebraucht.
00:47:38: Natürlich ist es der erste Mal, dass die Kinder nachkommen.
00:47:42: Wir haben jetzt keine Tradition von X Generationen.
00:47:46: Mein Vater hat's aufgebaut.
00:47:47: Das war sicher... Der Übergang, da haben wir schon immer wieder zu tun gehabt.
00:47:55: Ich bin seit dreizehn Jahren im Unternehmen und seit zehn Jahren mit ihm in der Geschäftsführung.
00:48:02: Wir haben uns durchaus gut gefunden und ergänzen uns von unseren Stärken auch sehr gut.
00:48:07: Könntest du dir vorstellen nicht in diesem Betrieb zu arbeiten?
00:48:12: Mittlerweile nicht mehr.
00:48:14: Das ist halt unser Baby.
00:48:16: Ich arbeite ja sehr gerne, also wäre ganz eigenartig.
00:48:21: Was bist du für eine Chefin?
00:48:22: Würdest du sagen, wie ist dein Führungsstil?
00:48:25: Müsste man die Fragen, die für dich arbeiten oder...
00:48:28: Ja, die sagen hoffentlich das Gleiche!
00:48:31: Ich glaube es sehr empathisch aber auch direkt.
00:48:36: Also wenn ich sage okay, das passt mir jetzt nicht so oder dass würde ich anders sehen oder wie auch immer dann sag' ich relativ klar meine Meinung bin aber auch Die Chlor einsteht für das Team.
00:48:52: Weil ich immer hinter dem Team stehe und auch nicht die jetzt da, also glaube ich, die Meinung nicht stark ändern.
00:49:01: Also heute machen wir das, manchmal machen wir dies ist eigentlich eine relativ klare Kloreausrichtung.
00:49:05: Und es ist auch wichtig meinem Team oder den Mitarbeiter in Verantwortung zu übergeben was mir gar nicht liegt irgendwas ins Detail danach zu kontrollieren zu herrschen, ja.
00:49:20: Also ich übergib gerne Verantwortung und wenn das auch gut funktioniert habe auch Vertrauen.
00:49:25: also gibt mein Mitweiter immer einen Vertrauensvorschuss.
00:49:28: Brauche ich weil sonst müsste ich alles selber machen.
00:49:31: Ich bin ein großes Vertrauen und so lange es auf Beidseitigkeit passiert funktioniert das für mich wirklich sehr sehr gut.
00:49:38: Wo siehst du euch in fünf in zehn Jahren?
00:49:41: Wo soll sich das hin entwickeln von Dora?
00:49:44: Gute Frage!
00:49:47: Wir werden sicher verstärkt im Bereich Eigenproduktion, also Produktion tätig sein als in der landwirtschaftlichen Produktion.
00:49:53: Wir haben einfach da im geschützten Ampau mittlerweile viel Erfahrung und sehen halt auch einen Klimawandel.
00:49:57: dass das immer wichtiger wird ja?
00:50:01: Also wir werden uns sicher mehr auf die oder weiterhin auf die landwirtschaftliche Produktion fokussieren und dort noch uns ausweiten
00:50:10: Von den Produzenten zurück zu uns, die wir einkaufen gehen jeden Tag.
00:50:16: Was ist denn dein Wichtigster Hebel, dass wir nachhaltiger leben als Konsumentinnen und Konsumenten.
00:50:25: Also abgesehen jetzt vor Regional- und Saisonal was wir schon gesprochen haben ist glaube ich wirklich eines der wichtigsten Dinge an die Lebensmittelverschwendung.
00:50:32: Ich glaube gerade vor kurzem ist es wieder ein Statistik rausgekommen das die Österreicher Pro-Person im Monat auf vierzehn Kilo Lebensmittel wegschmeißen.
00:50:42: ja also das ist schon unglaublich hohe Zahl.
00:50:46: Die Kaptee ist ganz ganz wichtig weil wenn weniger wegschmeißen, dann schaffen wir die Produktionsmengen deutlich besser.
00:50:53: Es ist natürlich Ressourcen, die unnötig verschwindet werden und die schaden uns langfristig an.
00:50:58: Also ich würde gerade sagen da in Richtung Lebensmittel verschwenden.
00:51:01: und hier ist der frische Bereich natürlich ein Klassiker weil es hält nicht lange, es ist relativ schnell zu konsumieren.
00:51:06: Das ist ganz wichtig, Produkte aus der Region, aus dem Land zu kaufen um einfach unsere eigene Versorgung auch zu stärken.
00:51:16: Dann machen wir ganz wichtige Tipps, wie Lagerrichten das was ich gekauft habe.
00:51:20: Tomatenkühlschrank oder wo können die hin?
00:51:23: Tomaten am besten nicht in den Kühlschränken gehen sondern in der Küche ganz normal bei Raumtemperatur lassen.
00:51:29: wenn ich die Tomaten in den kühlschranken gebe dann verlieren sie Geschmack Sie halten länger aber sie verlieren Geschmacks.
00:51:34: deshalb bevorzugt herauslassen.
00:51:38: oder zum Beispiel eine Banane darf man ebenfalls nicht in einen Kühl schranke geben Weil die wird dann grauer, die verträgt die Kälte auch nicht.
00:51:46: Aber bei den Tomaten wenn sie schon Geschmack hat und bevor es immer schlecht wird, dann schon kurz.
00:51:52: Man muss ja da rumschonkieren oder?
00:51:53: Natürlich natürlich.
00:51:55: Haltbarkei ist deutlich besser im Kühlschrank, aber man lässt sich ein bisschen aufwärmen, bevor man sie isst, dass du einen Kühl schrank rausgibst Ein bisschen wartest und sieht dann ist, dass sie auch besser ist.
00:52:05: Wie eine kalte Tomate hat einfach einen starken Geschmack verloren.
00:52:08: Gibt es so eine Faustregel?
00:52:09: Was gehört in den Kühlschrank, was gehört?
00:52:11: trocken gelagert oder dunkelgelagert?
00:52:15: Wenn man das ganze Obst- und Gemüse im Ent anschaut, ist das natürlich Wurzelgemüse eher, also Dunkelkartoffeln
00:52:23: usw.,
00:52:24: Bildset zum Beispiel ganz klar, die braucht ... Kühlschrank und Kalt, Kernobst, also Bienenäpfer auch in den Kühl schrank ist ganz unterschiedlich.
00:52:34: Also da muss man quer durchs Obst- und Gemüsebete eigentlich schauen.
00:52:38: Ich hilf mir immer so wie es der Sparlager zu wird.
00:52:40: bei mir da haben wir eine Funktion oder?
00:52:42: Wie es im Supermarkt angeboten wird... Ist ja
00:52:44: mal ein guter Einhaltspunkt.
00:52:45: was lütend gekühlt ist, gehört auf jeden Fall gekühlte.
00:52:49: dann hängt natürlich davon ob wie lange das Zuhause haben will.
00:52:52: Im Supermarkt dreht sich das sehr schnell wenn ich zu Hause mein Salat Ist auch gut, wenn in Kühlwein.
00:52:59: Da werden die Blätter schnell wählt.
00:53:02: Woran kann ich im Supermarkt gutes Obst und Gemüse erkennen?
00:53:07: Das würde ich sagen ist je fruchtunterschiedlicher.
00:53:12: Bei den Tomaten ist es auf der schöne grüne Riesbe.
00:53:15: Die zackt zumindest für Frische.
00:53:18: Man kann jetzt im Supermarket nicht immer an allem riechen wie frisch das ist.
00:53:23: Es ist schwieriger natürlich oft Festigkeit der Frucht Und bei ja damals sagen wir natürlich jeder Konsument, dass Obst und Gemüse angreift.
00:53:31: Und schau mal, okay ist das noch fest?
00:53:32: Das ist der Apfelknackig.
00:53:34: Noch mehr Verschwendung wenn da was
00:53:35: hin ist!
00:53:37: Ja also eine frische glänzende Optik... Also man sieht schon ob es jetzt ein frisches Obst ist oder nicht.
00:53:44: Also eher darauf schauen.
00:53:46: Der Klopftrick, oder?
00:53:47: Bei der Melone zum Beispiel.
00:53:49: Genau.
00:53:51: Oh!
00:53:55: Könnte noch härter sein, vielleicht noch nicht ganz so reif.
00:53:58: Aber ich finde die Glänze schon recht hohl,
00:54:01: oder?!
00:54:04: Definitiv.
00:54:06: Aber dass sozusagen Obst und Gemüse schön ausschauen muss, das uns das Wichtigste haben wir ja schon besprochen.
00:54:13: Vielleicht sollte man Stabberl bei der Nase nehmen, dass wir im Supermarkt auch die kaufen, die jetzt nicht so perfekt ausscharen?
00:54:20: Ja, weil bei dem Supermarkt eben wirklich schon großteils natürlich das perfekte Obst- und Gemüs im Regal liegt kann natürlich immer wieder was dabei sein.
00:54:28: aber ja es hat oft also auf den Geschmack hat das ganz selten Auswirkungen, was man optisch zum Beispiel sieht.
00:54:34: Hast du sonst noch Tipps für uns wie wir nachhaltiger einkaufen und auch dann daheim sozusagen mit dem Obst und Gemüse umgehen?
00:54:43: Ich glaube es ist wirklich wichtig das einzukaufen was man braucht.
00:54:49: also es ist ja oft sehr verlockend aber dass man mehr kauft als man eigentlich dann ist und zu Hause sieht man dann gerade das frische Obst- und Gemüs erhält einfach nicht.
00:54:58: oder andere auch back waren, darauf vielleicht bewusster einzukaufen, eh was wir schon gesprochen haben.
00:55:03: Eine regionale Produkte würde bevorzugen, saisonal kommt drauf an wenn man kann gesagt haben jetzt bei den Spargelern so ist ein klassisches saisonales Produkt ja einfach bewusst mit den Lebensmitteln umgehen ist glaube ich ein großer Hebel.
00:55:19: Du hast die Tomate immer noch nicht gegessen?
00:55:21: Nein das ist die zweite!
00:55:21: Ich halte
00:55:21: mein Obbefett... Also du schriegst schon die Zeit?
00:55:24: Ist mir gar nicht aufgefallen?
00:55:24: Ja ich habe es schon gegessen.
00:55:26: Keine
00:55:27: andere Produkte.
00:55:30: Jetzt sagen wir machen es mit vollem und spricht man nicht.
00:55:32: Das haben wir jetzt aufreden, damit wir das köttliche Obst- und Gemüse jetzt essen können.
00:55:37: Liebe Kratten, vielen Dank für den Besuch!
00:55:40: Vielen Dank für die Einladung!
00:55:41: Liebe Grüße an alle die in den diversen Glashäusern...
00:55:46: Ich gebe gerne ernst hin weiter.
00:55:47: ...dass Obst und Gemüsse anbauen, damit ihr's dann essen könntet.
00:55:50: Und liebe Grüße am wahrscheinlich wichtigsten Mitarbeiter Die Bienen oder?
00:55:55: Genau Wie kommen
00:55:55: sie ins Glashaus eigentlich?
00:55:58: Sind bei uns eigentlich Hummeln Eine Binnenart, ja.
00:56:01: Ja die kommen tatsächlich in so Boxen ins Gewächshaus.
00:56:07: Die werden engagiert?
00:56:08: Genau diese sind engagiert und sind unsere fleißigste Mitarbeiter weil Bestäubung ist natürlich sehr wichtig bei den Domaten.
00:56:13: Auf das essen wir dann gleich noch ein Honigbrot.
00:56:16: Wer kauft?
00:56:18: Honig Brot oder Marmeladebrot?
00:56:21: Marmelada Welche?
00:56:24: Da tatsächlich Erdbeer
00:56:26: selber gemacht
00:56:29: nicht unbedingt bevorzugt von der Mama
00:56:32: Sehr gut.
00:56:33: Selber gekauft oder selbst
00:56:35: organisiert?
00:56:37: Katrin, Honsinner, Häupel.
00:56:38: Vielen Dank und möge allzeit irgendwie die Geothermie sprudeln weil dann ist das Gewächshaus beheizt!
00:56:47: Danke schön.
00:56:47: Das können wir brauchen.
00:56:48: Danke fürs Zuschauen.
00:56:50: Wir sind auf allen gängigen Plattformen.
00:56:52: gerne wie gesagt kommentieren, liken, scheren.
00:56:54: Gästevorschläge.
00:56:55: empfehlt es uns weiter.
00:56:58: Langsam essen, gut kauen, wieder schauen bis nächste Woche.
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